…aber dürfen hab ich mich nicht getraut! (Karl Valentin)

Über den Mut ein Narr zu sein
Alles zu wissen, aber nicht davon Gebrauch zu machen. Das Hirn auszuschalten und nur der Intuition zu folgen. Nicht zu urteilen, wieder offen zu sein wie ein Kind. Ohne großes Gepäck auf den Schultern, nur mit den notwendigsten Dingen im Beutel beginnt der Narr seine Reise ins Ungewisse. Für ihn gibt es keine Erfahrung auf die er sich berufen will, sein Herz kennt keine Ressentiments und das macht ihn mutig und frei ohne daß er es merkt, geschweigedenn stolz darauf wäre.
Der Narr in uns drängt nach Lebendigkeit. Er treibt uns an den Abgrund. Er zwingt uns zu Springen – ins leere, unbekannte Nichts, mitten in den schwerelosen Zustand jenseits aller Gedanken und Vorstellungen, dort wo das Herz weiß, was geschieht ist richtig und gut.
Schön, die Überschrift (Karl Valentin, hach..), Bild und Deutung…
ein Bild der Leichtigkeit, der drohende abgrund ist keine Hürde für den tanzenden Träumer mit Rose in der Hand und springendem Hund an der Seite…
Von: theomix am 22. Februar 2009
um 18:21
Abgrund oder Tor oder Pforte zu einer anderen Dimension, nicht wissen was einen erwartet, bestenfalls ahnen, ob als Träumer oder Visonär…ich liebe diese karte
Von: alberich am 22. Februar 2009
um 18:36
Liebe Elisabeth,
das ist wunderschön… das regt mich an, zu denken, noch viel mehr zu handeln… ich stehe am Abgrund, was soll passieren, wenn ich springe?…
Was nutzt mir alles Wissen, ewnn ich es nicht umsetzen und LEBEN kann…!?
Danke für diesen wunderbaren Gedankenanstoss!
Alles Liebe von Elisbeth
Von: Elisabeth am 22. Februar 2009
um 19:20
Liebe Elisabeth,
ich glaub da oben stehen, in die Ferne schaun (ja nicht hinunter)durchatmen, auf den richtigen Moment warten,(das ist wahrscheinlich der, wo man weiß, ein Zurück würde dich für immer lähmen)nicht mehr denken, Luft holen und – springen! manchmal ist das das Einzige,das uns weiterbringen kann. Beim 5 Meter-Brett hilfts, wenn viele zuschaun, dann tust es weils blöd ausschaun würd, wenn du wieder die Leiter runterkletterst…Bei den großen Sprüngen scheints mir leider egal, wer zuschaut.
ganz liebe Grüße
elisabeth
Von: elisabeth am 22. Februar 2009
um 20:26
Meine Lieblingskarte ist es auch, der Anfang und das Ende, der Narr und der Weise, hoffentlich als veträumter Visionär..
Von: elisabeth am 22. Februar 2009
um 20:28
In vielen Interpretationen wird der Hund als die innere Stimme gesehen, die Rose als Zeichen der Unschuld..
Von: elisabeth am 22. Februar 2009
um 20:33
Liebe Elisabeth,
Ein gutes Zeichen!!! Total spannend und wunderschön!!! 
es ist unglaublich, aber ich war heute Morgen bei einer lieben Freundin zum Frühstück, die ich sehr selten sehe, die mir aber immer wieder mal die Karten legt – heute war der Narr dabei!!!
Liebste Sonnengrüße von Elisabeth
Von: Elisabeth am 23. Februar 2009
um 11:09
Liebe Elisabeth,
ist das nicht herrlich diese Übereinstimmungen, da weiß man es passt wirklich. (und passts nicht zusätzlich auch zum Fasching?)…
lieben gruß
Von: elisabeth am 23. Februar 2009
um 16:13
Guten Morgen!
Schöne Worte zum Narr…:-)
Danke für Deinen Besuch und für Deine Worte!
Darf ich Dich in meine Linkliste einladen? Oder sogar in die Blogrolle?
Viele Grüsse!
Luiza
Von: Luiza am 28. Februar 2009
um 09:02