Verfasst von: elisabeth | 16. März 2009

Her mit dem schönen Leben!

Danke Dir Jörg für dieses herrlich lebendige Video von Fred Adrett!

Deine Lebensreise hat eine äußere und eine innere Absicht. Die äußere Absicht ist, an deinem Ziel oder Bestimmungsort anzukommen, das zu erfüllen, was du dir vorgenommen hast, dies oder jenes zu erreichen – und bedeutet natürlich Zukunft.

Wenn aber deine Bestimmung oder die Schritte, die du in Zukunft machen willst, so viel von deiner Aufmerksamkeit beanspruchen, daß sie für dich wichtiger werden, als der Schritt, den du gerade jetzt machst, dann verpasst du die innere Absicht deiner Reise völlig.

Und die hat nichts damit zu tun, wohin du gehst oder was du tust, sondern nur damit, wie du es tust.

Sie hat nichts mit der Zukunft zu tun, dafür alles mit der Qualität des Bewußtseins in diesem Moment.

Eckhart Tolle JETZT!

Wenn wir so im Leben unterwegs sind, viele von uns gehetzt, unter Druck von A nach B zu kommen, kann es mitunter passieren, daß der Film reißt, weil das Material zuviel gelitten hat. Entweder der Körper oder die Seele. Einer von beiden kann dann nicht mehr. Dann sind wir zwangsweise ruhiggestellt. Liegen im Bett und starren an die Wand.

Was wenn das die Chance wäre?

Endlich einmal nicht wie ein Speedboot über die Wellen zu fetzen, sondern innezuhalten………………….Jeder Schmerz will unsere Aufmerksamkeit nach innen ziehen.

„Bleib da“  sagt er  „verweile“.

Und nicht weil du so mutig bist sondern, weil du dich ohnehin nicht rühren kannst, horchst du in dich hinein und da ist nichts und du kriegst Panik, weil da ist nichts, aber da du nicht aufstehen kannst, da du nicht auskommst dieser scheußlichen, gefesselten Situation, bist du gezwungen da zu bleiben und du siehst es als Hölle und du schreist auf, wirst wütend und weinst, hast Mitleid mit dir selbst und dann – mit einem Mal – ist es vorbei.

Die Stille tut nicht mehr weh.

Die Stille stillt dich wie eine liebende Mutter das hungrige Kind.

Und wenn du dann wieder zu Kräften kommst, endlich aufstehen kannst um dich abermals auf den Weg zu machen, weißt du, es muß nicht mehr so schnell gehen, weil niemand hinter dir her ist denn die Stille durfte endlich in dir Platz nehmen.


Antworten

  1. Liebe elisabeth! Dir ein herzliches Dankeschön, es freut mich, dass ich dich dazu angeregt habe.
    Dieser Song hat mich auf meiner Reise vom Kopf zum Herz unterstützt und begleitet.
    Er hat was – und sogar eine Espressomaschine in 1.51… ;)
    Was du dazu schreibst und dann mit dem Tolle-Zitat ergänzt, wird ein rundes Ganzes.
    Aber wie ich die Reise verstanden habe, ist schon ein wenig anders, aber lassen wir das, am Rande der Nacht. „Nun bin ich da“. Alles Liebe und Gute, Jörg

  2. Ach ja lieber Jörg,

    wir sind ja auch nicht da um immer die Dinge gleich zu sehen und einer Meinung zu sein. Außerdem neige ich sehr sehr zu Übertreibungen, denn das ist meine abenteuerliche Seite, die ich ganz unverhalten auskoste.
    Liebe Gute Nacht
    elisabeth

  3. Liebe Elisabeth, die Worte von Herrn Tolle sind wunderbar, ich habe auch ein Buch von ihm mit dem Titel „Jetzt“ und hab mir viele Stellen als merkenswert markiert.
    Wenn der Körper mal streikt- meist haben wir dann alle Anzeichen vorher ignoriert und weggeschoben- dann weiss ich, JETZT muss bzw. DARF ich innehalten, JETZT spätestens ist Pause angesagt und das kann ich dann auch richtig geniessen. Schade, dass wir es oft erst merken und beherzigen, wenn es schon so weit gekommen ist, dass wir flachliegen.
    Reisende Sonnengrüsse Andrea

  4. Liebe Andrea,
    genau einerseits ist da die Krankheit und dann sind noch die Zwangssituationen, wo es weder nach vorne noch zurück geht, auch wenn wir so gern wollten. in den Karten sind das die acht Schwerter, die Unfreiheit, die arme ist da nicht nur gefesselt sondern auch noch blind.Naja, in jedem Fall zwingt es uns zur Innenschau.
    Du bist ja immer so früh unterwegs, dann arbeitest Du noch und zusätzlich NLP geht sich das alles aus?
    Liebste Grüße aus einem wirklich sonnigen aber kalten wien
    elisabeth

  5. Liebe Elisabeth, ja die Innenschau, genau, die ist manchmal dringend nötig, die Aussenwelt dafür abzustellen ist nicht immer leicht, manchmal braucht es dafür eine „Krankheit“.

    Die 8 Schwerter, ja blind und gefesselt, genau.

    Ich bin ein Frühaufsteher, heute hab ich frei, aber ich fahre gleich mit meiner lieben sterischen (!) Kollegin für 2 Tage nach Ischgl, traditioneller Mädelsausflug 1mal im Winter. Das ist auch manchmal dringend nötig:-)

    Herzliche Sonnengrüsse Andrea

    p.s. Du bist ja auch immer früh unterwegs, by the way:-)

  6. Liebste Elisabeth,
    ich dachte immer, es ist wichtig, in Bewegung zu bleiben, nur nicht Stillstand, davor hatte ich immense Angst. Nun weiß ich, dass das Innehalten, die Stille, um Innenschau halten zu können, dass das dazwischen immer wieder sehr, sehr wichtig ist, um bei mir selbst zu bleiben. Sonst entsteht der Eindruck, ich wäre auf der Flucht, vor mir selbst… Und genau das will ich nicht mehr sein und bin ich auch nicht mehr.
    Ich umarme dich ganz fest und wünsche dir einen wunderschönen Tag!!!
    Herz-lichst Elisabeth

  7. Selber liebste Elisabeth!
    was ich an Dir so mag ist daß du nicht nur gscheit bist sondern egal wie’s Dir gehen mag immer immer probierst die Leute aufzubauen und sei es nur durch ein paar liebe Worte auf deinem Blog. Das ist wahrer Mut zum Leben Ja zu sagen und das lieb ich an Dir!
    Danke
    elisabeth

  8. Ich bring den Viktor in den Kindergarten.Deshalb, aber sehn dürftest Du mich nicht in der Früh. Na, da wünsch ich Dir zwei schöne Tage. Ganz ohne PC?!
    Liebe grüße
    elisabeth

  9. Du Liebe, bist selbst so mutig, machst MIR Mut, sagst ebenso JA zum Leben, so stark, so liebevoll, so weise und tief – all das und noch viel mehr lieb ICH an DIR!!!
    Schön, dass es DICH gibt!!!!! *umarm*

  10. Liebe elisabeth,
    deshalb sind wir uns begegnet:
    Um uns gegenseitig so liebe komplimente zu machen.
    Schön! und auch umarm


Einen Kommentar hinterlassen

Ihre Antwort:

Kategorien