

Die Hohepriesterin steht im Tarot für die Bereitschaft, sich von seiner inneren Stimme leiten zu lassen.
Da sie weiß, daß alles seine Zeit hat,vermag sie, Dinge geschehen zu lassen, ohne voreilig in ihren Verlauf einzugreifen. So ist die Karte Ausdruck des Vertrauens in unsere innere Stimme, die den uns bestimmten Weg weist und uns dabei immer wieder zuverlässig sagt, ob, wann und wo und wie es zu handeln gilt.
Sie sitzt zwischen den Beiden Säulen vor dem Tempel Salomons, Boas und Jachin, auch als Licht und Dunkel interpretiert. Da sitzt sie und vermittelt zwischen den zwei Welten, ohne zu werten. Nur beide Pole zusammen ergeben das Ganze.
Sie steht auch für Traumwelten, für das Spüren und Ahnen und das Intuieren von Zusammenhängen. Die Hohepriesterin ist die Quelle tiefster Inspiration, die umso lebendiger sprudelt, je mehr unser Tagesbewußtsein abgesenkt ist, sich sozusagen im Dämmerzustand befindet.
Hajo Banzhaf : Tarot und die Reise des Helden
Nichts ist zu tun
kein Kämpfen
kein Handeln
wird dich jetzt retten
Folge dem Licht
des ersten Gedankens
auch wenn er roh scheint
und ungeschliffen
wie ein Diamant im Fels
denn er ist von ihr geschickt
spontan und ehrlich
wie ein Kind.
Das ist die Stimme
die dich leiten soll
in Zeiten höchster Not.
Vertrau dir selbst
vertraue Ihr
der Göttin
beider Welten.
Nichts ist zu tun
Liebe elisabeth,
obwohl ich mich mit der Hohepriesterin überhaupt nicht auskenne, spricht mich der Text sehr an ebenso Deine Worte dazu.
Ich habe eine starke Verbindung zu meiner Inneren Stimme, die für mich Gott ist
und dieses Gedicht von U.Schaffer
hat mich schon in verschiedenen Situationen begleitet und bestätigt (hab´s auch schon wo geschrieben):
Den Weg, den Du vor Dir hast
kennt keiner
nie ist ihn jemand so gegangen
wie du ihn gehen wirst
es ist dein Weg
unauswechselbar
du kannst dir Rat holen
aber entscheiden musst du
höre auf die STimme deines inneren Lehrers
Gott redet in deinen Gedanken und Gefühlen zu dir
vertraue ihm und dir.
Es gibt sogar eine Stelle in einer Waldgegend, an der ist mir jedesmal, wenn ich dort eine bestimmte Straße fuhr , dieses Gedicht eingefallen
ich merke auch wenn ich vertraue und den eigenen Widerstand loslasse, was immer öfter geschieht, dass ich dann noch intensiver spüre, dass alles von alleine geschieht, wenn ich darauf vertraue, sei es auch in schwierigen Situationen, ja gerade dann.
Ich erspüre viele Zusammenhänge und erahne Sachen schon im voraus, wenn mir niemand das sagt…Das hat mich oft ge- und verwundert….
Liebe Grüße und alles Gute
Erika
Von: Erika am 9. Juni 2009
um 13:09
Aaah, ooh,
liebe elisabeth,
Danke für die Erklärung, ein Licht geht mir auf. Eine ganz Wichtige, diese Frau! Habe ich jemals daran gekrittelt?
Nach einer Runde Räuspern:
Dein Text ist schön.
Irgendwie habe ich diesen Beitrag mitverursacht, Danke-schön! Liebe Grüße, Jörg
Von: theomix am 9. Juni 2009
um 18:34
liebe elisabeth
die innere stimme. wie sehr hab ich ihr doch früher mißtraut und anderen stimmen den vorrang gegeben. solang bis meine stimme immer leiser wurde und kaum hörbar.
jetzt lasse ich sie oft sprechen und mir erklären und mich führen. nicht immer vermag ich es zu begreifen und zu glauben. doch sie weiß was am für MICH ist.
langsam wächst meine aufmerksamkeit auf diese fast schon magische stimme immer mehr und mehr….
einen gedankenvollen gruss von babsi…
Von: Babsi am 9. Juni 2009
um 18:36
liebe Erika,
die Hohepriesterin ist Gott, die Göttin selbst.
Da gibt es kein spezielles Wissen,
als das das Du hast.
Ich glaube nicht an Namen, sondern an die Kraft,
die dahinter steckt.
Mein innerer Lehrer, mein Meister
ist mein Selbst
und das wiederum
ein Teil des Großen
und Ganzen.
Getrennt vom Ganzen
beginnt das Ego
groß zu werden.
Alles geschieht von alleine, wenn man es schafft vertrauend loszulassen
in dem Bewußtsein
es gibt einen größeren Plan dahinter,
den ich nicht zu hinterfragen habe.
Gehalten in den Händen der Göttin.
Alles Liebe
elisabeth
Von: elisabeth am 9. Juni 2009
um 22:09
Lieber Jörg,
ja, gut gemacht, gut verursacht.
Maria ist auch die Hohepriesterin
im Übrigen
alles Liebe
Elisabeth
Von: elisabeth am 9. Juni 2009
um 22:11
Liebe babsi,
Du bist schon auf dem schönen, richtigen Weg, wie Du selbst am Besten weißt.
Hast alles, brauchst nichts mehr dazu.
manchmal lässt man was weg
oder es fällt ab
und man ist wie neu.
alles liebe
Von: elisabeth am 9. Juni 2009
um 22:13
ja ein paar dinge wollen schon losgelassen werden und doch halt ich noch fest
aber ich denk nicht mehr lange….
alles liebe und eine gute nacht für dich
babs
Von: Babsi am 9. Juni 2009
um 22:47
Liebste Elisabeth,
hm, diese Karte habe ich noch nie als Tageskarte gezogen… Finde es total interessant, dass du an Jörg schreibst, dass die Hohepriesterin auch Maria ist… das gefällt mir sehr gut…
Eine starke Karte, und starke Worte von dir folgen…
Sich selbst vertrauen, sich selbst bei allem, was man tut, die Zeit geben, die es einfach braucht… Alles wird sich entwickeln, zu seiner Zeit… Dem Leben vertrauen… sich fallen lassen, sich hingeben…
Ich bin dabei…
Allerliebste Grüße zu dir und ein dickes Bussi,
Elisabeth
Von: Elisabeth am 10. Juni 2009
um 06:51
Hallo Elisabeth!
Im „Himmel“ muß man ganz leicht die Übersicht verlieren, bei sovielen Göttinnen und Göttern. Oder handelt es sich einfach um verschiedene Namen, die je nach Religion vergeben werden. Ich habe schon von einem „Lochgott“ gelesen, der könnte meinem Schlagloch entlaufen sein.
Gruss schlagloch.
Von: schlagloch am 10. Juni 2009
um 10:56
Eine Weile war das die Karte, die ich ständig gezogen habe, liebste Elisabeth.
Im Augenblick ziehe ich ständig das Ass der Scheiben – Bereitschaft zu einem innerlich und äußerlich reichen Leben, diese Karte gefällt mir sehr gut im Augenblick.
Allerliebste Sonnengrüße
Dori
Von: Dori09 am 10. Juni 2009
um 11:02
Liebe elisabeth,
danke Dir für Deine lieben aufklärenden Worte,
ja, an diese Kraft, ob sie Gott, Hohepriesterin oder andere Namen trägt zu glauben und zu vertrauen, dass alles einem großen Plan unterliegt, den wir nicht beeinflussen können
gehalten zu werden in den Händen der Göttin
wow wunderbar
dankende dir liebe elisabeth und
vertrauende Grüße von Erika
Von: Erika am 10. Juni 2009
um 13:14
Gerade gestern, liebe Elisabeth, habe ich die “ Hohepriesterin“ nach langer Zeit mal wieder gezogen. Es ist wie eine Fügung (mal wieder) nun genau heute deine treffenden Worte dazu lesen zu dürfen.
Danke und liebe Seelengrüße
Gabriele
Von: Gabriele Bruns-Härig am 10. Juni 2009
um 15:19
Liebe Gabriele,
in diesem Sinne funktioniert die Vernetzung perfekt, Hm?
Schaun wir, was Blake Dir zu sagen hat.
Ich hoffe, es geht Dir gut
in Deinem Garten der Lieben.
alles Liebe
elisabeth
Von: elisabeth am 11. Juni 2009
um 19:27
Liebe Erika,
ich danke Dir
für Deine aufmerksamen Kommentare
immer
alles Liebe
elisabeth
Von: elisabeth am 11. Juni 2009
um 19:28
Liebe Dori,
bei Crowley sieht die Karte nochmals anders aus als bei Waite.
Die zeigt zudem noch eine Öffnung, umkränzt von Lorbeer
in eine ferne, neue Welt
Sie ist also zudem noch mal eine Chance
ganz neu durchzustarten.
Viel Glück dabei!
elisabeth
Von: elisabeth am 11. Juni 2009
um 19:29
Lieber Franz,
ja, es sind verschiedene Namen für ein und dieselbe Energie.
Man sollte sich nicht verwirren lassen
sondern vielmehr
angenehm sich dessen bewußt werden,
daß alles ein und dasselbe ist.
Auch ein Lochgott braucht mal Luft um die Nase
glaub mir.
liebe Grüße
elisabeth
Von: elisabeth am 11. Juni 2009
um 19:32
Liebe Elisabeth,
die Geduld mit sich selbst zu haben
mit drängendem, sehnenden Herzen
ist wie einem Kind
beim Heranwachsen zuzusehen
oder einer Blume
ZUPFEN nutzt gar nichts
ganz im Gegenteil.
Bussi
elisabeth
Von: elisabeth am 11. Juni 2009
um 19:38
Genau, liebste Elisabeth!
Kennst du die wunderschöne, aber sehr traurige Geschichte von dem schlüpfenden Schmetterling? Ein Mensch will ihm helfen und seinen Flügel befreien, damit er schneller schlüpfen kann und dabei bricht er ihm den Flügel, der Schmetterling wird nie fliegen können… *seufz*
Bussi Elisabeth
Von: Elisabeth am 11. Juni 2009
um 20:44
Liebe Elisabeth,
uii, die ist wirklich traurig
ein Verbrechen aus Ungeduld.
Unter diesem Aspekt nochmals:
lassen wir uns alle Zeit der Welt
bis wir uns reif genug fühlen
um fliegen zu können.
sonst stürzen wir ab
mit Bestimmtheit.
alles Liebe
elisabeth
Von: elisabeth am 11. Juni 2009
um 21:13